Doktorarbeit & Doktorprüfung

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Bevor Sie mit dem Schreiben der Doktorarbeit beginnen, lohnt es sich einige formale Aspekte zu beachten.

Allgemeines

Das Titelblatt der Doktorarbeit (PDF, 13 KB) muss nach den Bestimmungen des Anhangs 2 der Ausführungsbestimmungen des Rektors zur Doktoratsverordnung (RSETHZ 340.311) gestaltet werden.

Die Doktorarbeit muss eine Zusammenfassung sowohl in einer Schweizer Amtssprache als auch in Englisch sowie einen Lebenslauf enthalten. Bei der elektronischen Version kann der Lebenslauf aus Diskretionsgründen weggelassen werden.

Achten Sie auf korrekte Zitationen und Quellenangaben bei wörtlich oder sinngemäss übernommenen Textpassagen, Abbildungen, Tabellen usw. aus anderen Werken. Siehe auch "Zitier-Knigge" - Merkblatt Plagiate (PDF, 67 KB)

Die Übernahme von Textpassagen, Abbildungen, Tabellen usw. aus anderen Werken ist urheberrechtlich nur gestattet, wenn das Zitat zur Erläuterung, als Hinweis oder zur Veranschaulichung dient und der Umfang des Zitats durch diesen Zweck gerechtfertigt ist (Art. 25 Abs. 1 Urheberrechtsgesetz). In allen andern Fällen ist die Zustimmung des Inhabers des Vervielfältigungsrechts einzuholen.

Nach der Genehmigung durch die Departementskonferenz dürfen Titel und Inhalt der Dissertation nicht mehr geändert werden (Ausführungsbestimmungen des Rektors, Ziffer 11).

Urheberrechte

Die Urheberrechte an einer Dissertation liegen alleine beim Autor bzw. der Autorin, also beim Doktoranden bzw. bei der Doktorandin (Art. 34 Doktoratsverordnung ETH Zürich).

Mit der Ablieferung der elektronischen Fassung der Doktorarbeit erhält die ETH Zürich das Recht, sie öffentlich zugänglich zu machen und Archivierungsmassnahmen zu treffen. Vorbehalten bleiben schützenswerte Interessen der Beteiligten, namentlich bei vorgesehenen Patentanmeldungen und laufenden Nachfolgegesuchen bei Institutionen der Forschungsförderung, und entgegenstehende Rechte Dritter (Art. 34 Abs. 5 Doktoratsverordnung ETH Zürich).

Der Autor bzw. der Doktorand kann die Nutzungsrechte an seinem Werk teilweise oder vollständig an Dritte übertragen (z. Bsp. an einen Verlag).

Von einer vollständigen Übertragung der Nutzungsrechte wird abgeraten. Es wird empfohlen, sich selbst vertraglich ein beschränktes Recht zu sichern (z.B. zur Anfertigung und Weitergabe von Kopien, zur elektronischen Weiterverbreitung des Werkes usw.).

Kumulative Dissertationen

In einer kumulativen Dissertation werden Artikel, welche bereits bei einem Verlag publiziert oder zur Publikation eingereicht wurden, in eine Dissertation integriert (Vgl. Ziffer 10 Bst. b Ausführungsbestimmungen des Rektors zur Doktoratsverordnung):

Vor dem Druck der Doktorarbeit muss der Autor bzw. der Doktorand die vom jeweiligen Verlag eingeräumten Weiterverwendungsmöglichkeiten und deren Bedingungen abklären. Diese sind Bestandteil der Verlagsverträge oder lassen sich auch der sogenannten Sherpa-Romeo-Liste entnehmen.

Es empfiehlt sich ebenso, vorrangig zu prüfen, ob gegebenenfalls weitere Rechte oder vertragliche Absprachen (z.B. mit dem SNF oder anderen Fördereinrichtungen) betroffen sind.

Meist problemlos ist die Verwendung des Preprint (unbegutachtetes Autorenmanuskript).

Nur wenn es die Copyrightbestimmungen erlauben, dürfen Artikel im Postprint (begutachtetes Autorenmanuskript) in die Dissertation eingefügt werden.

Der überwiegende Teil der Verlage gestattet keine Weiterverwendung der endgültigen Verlagsversion oder des publizierten Artikels, ausser Sie gelten die entsprechenden Rechte wie bei einem Sonderdruck ab.

Allenfalls verlangt der Verlag, dass bestimmte Erklärungen angebracht werden.

Bei Co-Autorenschaften muss für die Weiterverbreitung das Einverständnis aller Koautoren eingeholt werden.

Hinsichtlich der Archivierung, der Bereitstellung zur Ausleihe und der Weiterverwendung sowohl der Druck- als auch der elektronischen Version von Dissertationen ist die ETH-Bibliothek darauf angewiesen, dass oben aufgeführten Punkte beachtet und vorrangig geklärt werden (Publizieren in der ETH E-Collection).

Sollte eine Dissertation diesen Anforderungen nicht genügen, kann das für den Autor Folgen haben.

Ist eine elektronische Veröffentlichung aus urheberrechtlichen Gründen nicht möglich, so ist die elektronische Version trotzdem einzureichen, zusammen mit einem Rückstellungsgesuch für die Publikation in der ETH E-Collection.

Sie können sich persönlich oder auch per Post bei der Doktoratsadministration zur Prüfung anmelden. Auf jeden Fall müssen Sie dies jedoch spätestens zwölf Arbeitstage (Montag bis Freitag) vor dem Prüfungstermin erledigen. Klären Sie allenfalls mit Ihrem Departement ab, ob dort längere Fristen gelten.

Für die Anmeldung zur Doktorprüfung bei der Doktoratsadministration benötigen Sie:

  1. Das vollständig ausgefüllte Formular Anmeldung zur Doktorprüfung (PDF, 499 KB) mit der Bestätigung des Departements über die Krediteinheiten (mit Originalunterschrift und Stempel des Departements).
  2. Eine gebundene Kopie (Ring- oder Klebebindung) Ihrer Dissertation. Diese muss eine Zusammenfassung in Deutsch, Französisch oder Italienisch und eine Zusammenfassung in Englisch enthalten. Am Ende der Arbeit muss ein Lebenslauf angefügt werden.
    Vorlage Titelblatt der Doktorarbeit (PDF, 13 KB)
  3. Eine separate Kopie des Lebenslaufes

Achtung: Bitte überprüfen Sie bei der Studienadministration Ihres Departementes, ob alle zu bewilligenden Korreferenten für Sie bereits genehmigt wurden.

Das Schuldgeld von CHF 1'200.- wird nach der Anmeldung zur Prüfung in Rechnung gestellt.

Videokonferenz bei Doktorprüfung

Die minimale Prüfungskommission, die bei Doktorprüfungen in jedem Fall physisch anwesend sein muss, besteht aus dem oder der Vorsitzenden, dem Referenten oder der Referentin und mindestens einem Korreferenten oder einer Korreferentin.

Weitere Mitglieder der Prüfungskommission müssen nicht unbedingt extra für die Prüfung anreisen, sondern können – auch der Umwelt zuliebe – über Videokonferenz zugeschaltet werden.

Die Details zu diesem Thema sind in der Weisung des Rektorats Doktorprüfungen: Physische Anwesenheit Prüfungskommission (PDF, 23 KB) festgehalten.

Wie man bei der Organisation einer Videokonferenz vorgehen muss, steht im Factsheet Videokonferenz (PDF, 87 KB) unserer Abteilung für Sicherheit, Gesundheit und Umwelt (SGU).

 
 
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23.02.2017
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