Die ETH als Nachbar

19.06.2017

Von:  Nicol Klenk

Der Standort der ETH im Zentrum von Zürich ist räumlich eng mit dem Quartier Oberstrass verwoben. Am traditionellen «Määrt-Fäscht» des Quartiervereins Oberstrass bot sich zum zweiten Mal die Gelegenheit zum lockeren Austausch zwischen Hochschule und Quartierbevölkerung.

Quartierfest Oberstrass
Die ETH Zürich am Quartierfest in Oberstrass: Das Game Technology Center zeigte, wie Comic-Helden real werden, hier mit Star-Gast Globi. (Bild: ETH Zürich / Nicol Klenk) 

In diesem Jahr stellte sich die ETH den Besuchern an zwei Ständen mit unterschiedlichsten Projekten vor. Mit dem berühmten Schweizer Comic-Held Globi war am Rigiplatz einiges los: Fotoaktionen, Autogrammstunden und Malaktivitäten begeisterten gross und klein. Mittels einer App des Game Technology Centers wiederum konnten nicht nur Globi, sondern auch andere ausgemalte Zeichentrickfiguren dreidimensional zum Leben erweckt werden.

Am Marktstand fast am anderen Ende des Strassenfestes kamen Hobbygärtnerinnen und Hobbygärtner zum Zuge. Die Citizen Science Initiative des Zurich-Basel Plant Science Centers, befasst sich mit der Frage, ob die Wildpflanzen-Population in der Stadt Zürich langfristig überlebensfähig ist und ob ein Genfluss zwischen den verschiedenen Populationen stattfindet. Ziel des Projektes ist es, der Bevölkerung aufzuzeigen, dass die Stadtluft gefüllt ist mit Pflanzensamen, die sehr schnell jedes freie Stück Boden neu besiedeln. Am Quartierfest wurden vielen freiwilligen Personen dafür Kisten verteilt, die sie mit sterilisierter Erde bestücken und irgendwo in der Stadt – in einem Garten, auf einem Vorplatz, in einer Schule, auf einem Balkon – aufstellen können, um anschliessend zu beobachten, welche Pflanzensamen die offen Bodenflächen besiedeln.

Kommentar schreiben

Wir sind an Ihrer Meinung interessiert. Bitte schreiben Sie uns:

 Noch keine Kommentare

 
 
URL der Seite: https://www.ethz.ch/services/de/news-und-veranstaltungen/intern-aktuell/archiv/2017/06/die-eth-als-nachbar.html
28.06.2017
© 2017 Eidgenössische Technische Hochschule Zürich