Das Schweizer Hochschulsystem

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Die universitäre Weiterbildung ist in der Schweiz institutionell verankert. Sie ist in den Universitätsgesetzen und in den Bologna-Empfehlungen der Rektorenkonferenz der Schweizer Universitäten (CRUS) geregelt und nimmt im Nationalen Hochschulqualifikationsrahmen neben Bachelor, Master und Doktorat einen eigenen, klar definierten Platz ein.

 

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Universitäten und Fachhochschulen

Schweizer Universitäten und Fachhochschulen verwenden die gleichen Bezeichnungen für Weiterbildungsangebote, die Zulassungsbedingungen und die generelle Ausrichtung der Programme sind in der Regel aber verschieden. Universitäten sind meist stärker akademisch ausgerichtet und verlangen einen Masterabschluss und Berufserfahrung als Zulassungsbedingung, Fachhochschulen sind tendenziell stärker an der Praxis orientiert und erwarten in der Regel einen Bachelorabschluss und Berufserfahrung. Dies hängt damit zusammen, dass der Normabschluss an der Fachhochschule der Bachelor ist, während Studierende an Universitäten die Hochschule meistens mit einem Master verlassen.

Die Differenzierung des Hochschulsystems erlaubt es den beiden Hochschultypen, für ihre jeweiligen Zielgruppen massgeschneiderte Programme anzubieten. Anders als in vielen anderen Ländern dient die Weiterbildung der Schweizer Universitäten also nicht dazu, einen Bachelor- oder Masterabschluss im Erwachsenenalter nachzuholen.

 
 
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27.06.2017
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