3D-Ohren und 5-Stunden-Tage

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Sonntag, 02. April 2017, 11:00 bis 16:00 Uhr

ETH Hönggerberg, Chemiegebäude HCI

 

Sensoren, Scanner oder Satelliten sammeln riesige Datenmengen. Rechner analysieren blitzschnell. Dinge sprechen mit uns und dem Internet. Das fordert Forscherinnen und Berufstätige heraus. Ständig entstehen neue Arbeits- und Geschäftsmodelle. Was ist etwa «sharing economy»? Arbeiten wir bald nur noch 5 Stunden am Tag?

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Zwei junge Menschen am Schreibtisch
Ort und Zeit
Thema

Hörsaal G3

11:00-11:45 und 14:00-14:45    

Der Arbeitsplatz von morgen

Vieles im Job ist bequemer, das meiste jedoch stressiger geworden. Am auffallendsten ist, dass wir bei immer kürzeren Arbeitszeiten immer produktiver geworden sind. Heute wird nur noch die Hälfte der Arbeitenden gebraucht, um genauso produktiv zu sein wie vor 30 Jahren. Geht das so weiter? Was geschieht mit der freien Zeit? Und mit jenen, die keine Arbeit mehr finden?

Theo Wehner ist emeritierter ETH-Professor für Arbeits- und Organisationspsychologie.

Hörsaal G7

11:00-11:45 und 13:00-13:45  

Ohren aus dem 3D-Drucker

Verletzte oder kranke Knorpel sind schwierig zu behandeln. Knorpel haben keine Blutgefässe und können sich darum nicht selber wieder heilen. Darum wird an Methoden geforscht, beschädigte Knorpel zu ersetzen. Ein Verfahren mittels 3D-Drucker macht Hoffnung, dass eines Tages personalisierte Ohrmuscheln ausgedruckt werden können. Das ist effizient und günstig: Der Druck einer Ohrmuschel dauert gerade mal 20 Minuten und benötigt nur 5 Milliliter Biotinte.

 

Marcy Zenobi-Wong ist ETH-Professorin für Knorpeltechnologie.

Hörsaal G7

12:00-12:45 und 14:00-14:45  

Bald mehr Frauen als Chefs?

Wie werden sich die Veränderungen der Arbeitswelt auf Männer und Frauen auswirken? Werden wir künftig mehr Frauen in Geschäftsleitungen sehen? Werden Frauen und Männer gleich viel verdienen? Werden mehr Männer Kinder betreuen? Klar ist: Die Digitalisierung bietet Chancen für eine bessere Gleichstellung. Dies ist jedoch kein Selbstläufer und erfordert eine wirksame Gestaltung. Wie gewinnen beide Seiten?

 

Gudrun Sander ist HSG-Professorin für Betriebswirtschaftslehre und leitet das Kompetenzzentrum für Diversity.

Hörsaal G3

12:00-12:45

Hörsaal G7
15:00-15:45  

Wie die Welt in den Computer kommt

Forscher, Managerinnen und Künstler arbeiten mit digitalen Modellen der Welt. Doch wie kommt die Welt überhaupt in den Computer hinein? Und wie kommen die Entwürfe wieder heraus? Die Vorlesung zeigt, wie Satelliten, Kameras, Laserscanner und Sensoren die Welt digitalisieren. Und wie man es schafft, Objekte aus der virtuellen Welt mit gesteuerten Baumaschinen, 3D-Druck und Robotern wieder real werden zu lassen.

 

Andreas Wieser ist ETH- Professor für Geosensorik und Ingenieurgeodäsie.

Hörsaal G3

13:00-13:45 und 15:00-15:45  

Teilen als neues Geschäftsmodell

Der Fahrdienst Uber und der Zimmervermittler Airbnb mischen ganze Branchen auf. Völlig neue Geschäftsideen spriessen wie Pilze aus dem Boden. Die Gesetzgeber sind gefordert. Welche Veränderungen bringt die sogenannte «sharing economy» mit sich? Was bedeuten sie für Unternehmerinnen und Kunden? Und wird bald jeder ein Unternehmer?

 

Anja Schulze ist Professorin für Business Administration an der Universität Zürich.

Catch Eye
Ort und Zeit
Thema

HCI, G-Stock 

11:00-16:00

Endliche mit Augenkontakt skypen

CatchEye ermöglicht direkten Augenkontakt zwischen den Gesprächspartnern via Skype und optimiert das Bild. Ablenkungen blendet es aus. Das hilft, Vertrauen und eine persönlichere Beziehung via Video aufzubauen. CatchEye entwickelt Algorithmen, um die Kommunikation in der Videotelefonie zu verbessern. Die Software kann zum Beispiel mit Skype leicht angewendet werden.

 

ETH-Spin-off Perceptiko

HCI, G-Stock

11:00-16:00

Die eigene Büste anfertigen

Wer möchte eine kleine Büste von sich machen lassen? Der kann sich einfach scannen lassen. Anschliessend werden die Daten aufbereitet und Halbfiguren kommen aus dem 3D-Drucker. Fertig ist die eigene Büste! Das FabLab Zürich bietet einen unkomplizierten Zugang zu modernen digitalen Fabrikationstechnologien. Es richtete sich an alle Selbermacher und solche, die es werden wollen.

 

FabLab Zürich

HCI, G-Stock 

11:00-16:00

Alternative zum 3D-Druck

Forschende von ETH und Disney Research haben eine Alternative zum 3D-Farbdruck entwickelt. Damit können Kopien von digitalen 3D-Modellen aus Plastik hergestellt werden. Das neue Verfahren ist eine geschickte Kombination einer bewährten industriellen Produktionstechnik, des Thermoformens, und einer Software. Sie ermöglicht es auch Laien, Einzelstücke oder Kleinstserien von Gegenständen mit farbigen Oberflächen rasch und günstig herzustellen.

 

Christian Schüller ist Doktorand am ETH-Institut für Visual Computing.

HCI, E-Stock 

11:00-16:00

Wenn Autos miteinander reden

Vernetztes Fahren bedeutet, dass Daten aus fahrenden Autos genutzt werden. Und zwar um die Fahrerin dabei zu unterstützen, sicher und nachhaltig ans Ziel zu kommen. Mit einer Smartphone-App wird untersucht, wie der Benzinverbrauch verringert werden kann. Zudem werden Gefahren auf der Strasse erkannt und der Fahrer rechtzeitig gewarnt. Das System wurde in einem fünfmonatigen Feldversuch erfolgreich getestet.

 

Bosch Internet of Things Lab - eine Kooperation von ETH, HSG und Bosch

Ort und Zeit
Thema

Führung


Start HCI, E-Stock

11:00 / 12:00 / 13:00 / 14:00 / 15:00

 

Anmeldung erforderlich!

 

Eine Eisenbahn zum Üben

Das Eisenbahn-Betriebslabor der ETH zählt zu den modernsten seiner Art. Vom mechanischen Stellwerk bis zum digitalen Leitsystem ILTIS ist alles vertreten. Die rund 50 Quadratmeter grosse Modelleisenbahn bildet das Herzstück des Labors. Ziel und Zweck der Anlage sind klar: den Bahnbetrieb anschaulich und realistisch nachzuahmen. Denn hier üben Studierende und zukünftiges Betriebspersonal der SBB, um optimal aufs Berufsleben vorbereitet zu sein: mit modernen Intercity- und S-Bahn-Zügen oder historischen Sonderzügen

 

Team des Eisenbahn-Betriebslabors der ETH

 

Anmeldung möglich ab 6.3. www.ethz-anmeldung-tsc.ch

 

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Ort und Zeit
Thema

Vorlesung

HCI, Raum J3

12:00-12:45

14:00-14:45  

 

 

 

 

Finde den Beruf für deine Zukunft

Wer vor der Berufswahl steht, hat viele Fragen: Welche Ausbildungswege haben Zukunft? Worauf soll ich besonders achten? Welche Fähigkeiten sind wichtig jetzt und morgen? Welche Berufe verschwinden? Welche entstehen neu? Antworten erhältst du hier anhand von vielen praktischen Beispielen, Tipps oder der Berufswahl-App.

 

Elisabeth Rothen vom Laufbahnzentrum der Stadt Zürich und Felix Hilfiker vom Amt für Jugend- und Berufsberatung des Kantons Zürich

 

Workshop

HCI, Raum E2

10:00-16:00

 

Anmeldung erforderlich!

Bau dir einen Tanzroboter

In diesem Workshop stellst du deinen eigenen Roboter her! Du erfährst, wie ein Roboter zusammengesetzt ist. Dabei lernst du die einzelnen Komponenten kennen und lötest die Bauteile auf eine Leiterplatte. Danach setzt du die Elemente zusammen und dekorierst den Roboter nach Lust und Laune. Zum Schluss erstellst du mittels einer Spezialsoftware eine Choreographie und lässt den Roboter zu deinem Lieblingssong tanzen. Natürlich darfst du deinen Dancebot mit nach Hause nehmen.

 

Dauer 6 Stunden mit Mittagspause. Anmeldung möglich ab 27.3. www.ethz-anmeldung-tsc.ch

Studieninfo Geomatik und Planung

HCI, E-Stock

11:00-16:00  

 


 

Frag Lisa!

Lisa Stähli studiert im 3. Master-Semester. Sie weiss von ihrem Studienalltag Spannendes zu berichten.

 

«Geomatik und Planung ist ein enorm vielfältiges Studium, für das ich mich sowohl technisch als auch kreativ beweisen muss.»

Ort und Zeit
Thema

Kindervorlesung

Hörsaal J7

11:00-11:45 und 13:00-13:45

Dank Internet wird das Matterhorn zum Labor

Seit über acht Jahren untersuchen Forscher am Matterhorn Felswände, Felsstürze und den Einfluss des Klimawandels. Mit Hilfe des Internets wurden kleine, drahtlos vernetzte Sensoren entwickelt. So wird während des ganzen Jahres beobachtet. Also auch dann, wenn das Wetter zu schlecht zum Bergsteigen ist. Ausserdem kann viel schneller vor Lawinen gewarnt werden. Früher mussten Menschen die Gefahr selber vor Ort sehen. Heute werden die Daten in Millisekunden an einen Computer übertragen.

Jan Beutel ist Bergführer und Dozent am ETH-Institut für Technische Informatik und Kommunikationsnetze.

 

Für Kinder ab 7 Jahren.

Werkstatt

Raum E8

11:00 / 12:00 / 14:00 / 15:00

je 45 Minuten


Anmeldung erforderlich!

Erwecke die Phantasie zum Leben

Mit deinen Händen und Zaubermagneten kannst du dir etwas ganz Besonderes ausdenken. Zusammen mit Lego und anderen Materialien verbindest du die einzigartigen Bausteine. Anschliessend kannst du deine Erfindung mit Hilfe eines Tablets zum Leben erwecken. Dies ist eine einfache und lustige Art, mehr über Robotik zu erfahren.

 

Für Kinder von 5 bis 6 Jahren.

Anmeldung möglich ab 27.3. www.ethz-anmeldung-tsc.ch

Atelier

Räume F2 und F8

11:00 / 12:00 / 14:00 / 15:00

je 45 Minuten

 

Anmeldung erforderlich!


 


Hier geht dir ein Licht auf!
In diesem Atelier wirst du ein elektrisches Quizspiel mit Fragen zur digitalen Welt basteln. Du kannst damit die Kenntnisse deiner Freunde prüfen. Wenn die Antwort richtig ist, wird ein Lämpchen aufglühen. Bei der Anfertigung baust du einen Stromkreis und erfährst einiges über Elektrizität. 
Das Atelier wurde in Zusammenarbeit mit SVIN (Schweizerische Vereinigung der Ingenieurinnen) und der SimplyScience Stiftung entwickelt.  

 

Für Kinder von 7 bis 12 Jahren.

Anmeldung möglich ab 27.3. www.ethz-anmeldung-tsc.ch
Globi beim Signieren
Bild: Nicola Pitaro
Ort und Zeit
Thema

Globi
HCI, E-Stock

11:00-15:00 Uhr

 

 

Die ETH im Globi-Fieber

Die wohl bekannteste Schweizer Kinderbuchfigur ist zu Besuch! Globi signiert vor Ort sein neustes Buch, das an der ETH spielt. Es heisst «Globi und die verrückte Maschine». Das Schnabelwesen erlebt darin Abenteuer in der spannenden Welt der Forschung und Technik. Das Buch kann am Stand des ETH-Store gekauft werden.

Globi
HCI, G-Stock

11:00-16:00 Uhr

Globi aus dem 3D-Schoggi-Drucker

Mmmh! Fein! Ein Globi aus Schoggi! Mit einem einzigartigen 3D-Druck-Verfahren werden live kleine Globis aus echter Schokolade gedruckt. Schau zu, wie der blaue Papageienvogel mit Béret und rot-schwarz karierter Hose langsam süsse Gestalt annimmt. Ab und zu wird der Tausendsassa auch in Lebensgrösse am Stand auftauchen und Kindern und Erwachsenen die Hand geben.

 

Lucas Grob ist Doktorand am Institut für Food, Nutrition & Health

 
 
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28.03.2017
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