Alle zwei Jahre wieder togETHer

25.08.2014 | News

Von: Shilpi Singh

Manege frei! Unter diesem Motto stand das Personalfest togETHer 2014. Für einen Abend präsentierte sich die Piazza des Campus Hönggerberg als grosser Wanderzirkus mit rund 3500 Gästen.

Die ETH Zürich ist nicht nur eine Hochschule, sondern auch ein Betrieb. Ohne seine Mitarbeitenden würde das Uhrwerk ETH nicht so reibungslos funktionieren, wie es das heute tut. Aus diesem Grund bedankt sich die Schulleitung mit dem togETHer, dem Personalfest der ETH, bei seinen über 13‘000 Angestellten und Pensionierten, deren Arbeit zwar nicht immer im Vordergrund steht, aber nichtsdestotrotz unentbehrlich ist.

Letzten Freitag war es wieder soweit, das togETHer wurde dieses Jahr im Zeichen des Zirkus durchgeführt. Vom Bus ausgestiegen, musste der Gast nur dem Klang der Musik folgen und wurde mit einem roten Teppich aufs Festgelände geleitet. Inmitten des Campus zierte ein grosser Pavillon die Piazza: Die Hauptbühne, auf welcher der Zirkusdirektor jeweils die wichtigsten Programmpunkte ansagte, seien dies nun die Reden von ETH-Präsident Ralph Eichler und ETH-Rektor Lino Guzzella oder die musikalische Unterhaltung durch die Gruppen a-live und Sheee.

Wem die Unterhaltung alleine nicht reichte, der konnte sich an den Essensständen kulinarisch verwöhnen lassen, das Angebot reichte von asiatisch über italienisch zu mexikanisch – multikulturell wie die ETH. Für sportliche Betätigung nach dem Essen war in der Gamezone gesorgt, wo jeder das Bullenreiten, die Schiessbude oder den Hau-den-Lukas ausprobieren konnte. Für Kinder gab es eine ganz eigene Ecke mit Hüpfburg und Ponyreiten. Besonders Spass hatten die Kleinen an der Maskenbastel- und Schminkstation, an der sie ihrer kreativen Ader freien Lauf lassen konnten.

Planung und Umsetzung

Bereits ein ganzes Jahr im Vorfeld wurde mit der Organisation des ETH Personalfests togETHer begonnen. Das Programm und die Idee, dem Fest ein Motto zu geben, wurde in verschiedenen Brainstormings ermittelt, sagt Olivia Reimann-Kolbe vom Stab Veranstaltungen und Standortentwicklung. «Das Fest wurde von verschiedenen Partnern unterstützt und mitorganisiert, es stehen ein ganzes Team und verschiedene Stellen der ETH dahinter.» Die Erwartungen der Veranstalter wurden übertroffen, und sie waren mehr als zufrieden mit dem Ablauf des Fests. Nicht nur, dass das Wetter mitspielte, gab Grund zur Freude, sondern auch, dass viele Mitarbeiter den Abend ausgelassen mit ihren Familien geniessen konnten.

Die Familie stand an diesem Abend auch bei der Verleihung des goldenen Dreirads im Mittelpunkt. Die AVETH (Akademische Vereinigung des Mittelbaus der ETH) zeichnet jährlich denjenigen Vorgesetzten mit diesem Preis aus, der die Work-Life-Family-Balance am Arbeitsplatz am meisten unterstützt. Das wichtigste Kriterium ist, dass trotz der vielen Arbeit die Familie nicht vergessen geht, sei dies durch Massnahmen wie Heimarbeit oder flexible Arbeitszeiten. Nicht nur unterstützt und seine Mitarbeiter dazu aufgefordert, sondern auch vorgelebt hat dies Professor Dr. Stefano Brusoni vom D-MTEC, der Gewinner des diesjährigen Preises. Sein Team hatte ihn dafür nominiert. Feierlich überreicht wurde ihm der Preis von AVETH-Präsident Lars Büthe und ETH-Präsident Ralph Eichler.

Ein Dankeschön

Selbstverantwortlich und eigenständig im Dienste der ETH Zürich, so lobte ETH-Präsident Ralph Eichler die Mitarbeitenden in seiner Festrede. Denn die ETH sei wie die Akrobaten in einem Zirkus: die Pyramidenspitze kassiere den Applaus, sie wäre aber nicht fähig, diese bemerkenswerte Leistung ohne ihre Untermänner zu vollbringen. Dass die Pyramide ETH nicht wackle, sei dank der kompetenten und engagierten Mitarbeiter möglich, sagte Eichler.

Auch der amtierende Rektor und zukünftige ETH-Präsident Lino Guzzella sprach im Namen der rund 18‘000 Studierenden seinen Dank an die Angestellten aus, durch deren Arbeit die ganze Infrastruktur und Servicedienstleistungen tadellos funktionieren würden. Dies sei ein Grund für die ETH-Familie stolz zu sein, bemerkte er, denn er habe schon Hochschulen gesehen, wo der Betrieb nicht so gut funktioniere.

Wer sich an den lustigen Abend erinnern oder ein weiteres Foto für das Familienalbum wollte, der konnte sich an der Photobooth anstellen und das gedruckte Foto gleich mitnehmen. Weitere Impressionen vom togETHer 2014 finden sich auf der Homepage zum Fest.

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05.07.2015
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