Programme und Initiativen

Nationale Forschungsschwerpunkte (NFS)

Die Nationalen Forschungsschwerpunkte (NFS) fördern langfristig angelegte Forschungsvorhaben zu Themen von strategischer Bedeutung für die Zukunft der Schweizer Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft.

NFS sind geprägt von exzellenter und international sichtbarer Forschung, Wissens- und Technologietransfer sowie Ausbildung und Frauenförderung. Zudem sollen sie zur besseren Strukturierung der schweizerischen Forschungslandschaft beitragen.

NFS mit Beteiligung der ETH Zürich

Forschergruppen der ETH Zürich sind an 14 der 21 laufenden NFS beteiligt. Bei drei NFS agiert die ETH Zürich zudem als Heiminstitution:

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Ultraschnelle Prozesse in Molekularen Bausteinen

Der NFS "Ultraschnelle Prozesse in molekularen Bausteinen" (NFS MUST)   eröffnet neue Perspektiven für das Studium molekularer Systeme und zeitaufgelöster Strukturuntersuchungen in Physik, Chemie und Biologie. Im Zentrum steht die Entwicklung experimenteller und theoretischer Werkzeuge.

Quantenwissenschaften und -Technologie

Im NFS "Quantenwissenschaften und -Technologie" (NFS QSIT)  wird Expertise in Quantenphysik und Informationstheorie zusammengeführt, um Quanteneffekte besser zu verstehen und langfristig nutzbar zu machen. Anwendungsmöglichkeiten ergeben sich vor allem im Bereich der Informatik und der Sensoren.

Digitale Fabrikation

Der NFS "Digitale Fabrikation"  untersucht innovative Prozesse von Design, Engineering und Konstruktion in der Architektur. Der Schwerpunkt dieses NFS ist die Erforschung digitaler Design- und Fertigungsprozesse und deren Synthese durch den Einsatz neuer Technologien.

Bei drei weiteren NFS ist die ETH Zürich Co-Leading House:

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Robotik

Der NFS "Robotik" beschäftigt sich mit der Entwicklung neuer, auf den Menschen zugeschnittenen Robotertechnologien zur Verbesserung unserer Lebensqualität.

Molekulare Systemtechnik

Der NFS "Molekulare Systemtechnik" (NFS MSE) befasst sich mit der Schaffung komplexer Funktionssysteme aus molekularen, biologischen und chemischen Komponenten. Auf diese Weise möchte das NFS die Systembiologie in eine neue Form der Molekulartechnik weiterentwickeln.

RNA & Krankheit

Die Forschungsaktivitäten im Rahmen des NFS "RNA & Krankheit" zielen auf das bessere Verständnis grundlegender Mechanismen der RNA-Biologie, der mit diesen Mechanismen verbundenen Identifizierung von Krankheitsphänotypen und der Entwicklung neuer therapeutischer und diagnostischer Ansätze ab.

Mathematik der Physik

Der NFS "Mathematik der Physik" (NCCR Swiss MAP) ist ein multidisziplinäres Projekt an der Schnittstelle der Mathematik und der theoretischen Physik, durch den der Austausch zwischen beiden Bereichen gefördert werden soll.

Nationale Kompetenzzentren im Energiebereich (SCCER)

Um den von Bundesrat und Parlament beschlossenen schrittweisen Ausstieg aus der Kernenergie bis 2035 umzusetzen, müssen Effizienzpotenziale und Möglichkeiten der erneuerbaren Energie erschlossen werden. Mit dem Aktionsplan „Koordinierte Energieforschung Schweiz" stärkt der Bundesrat in den Jahren 2013-2016 deshalb die Energieforschung. Zentraler Bestandteil ist der Aufbau interuniversitär vernetzter Forschungskompetenzzentren, der Swiss Competence Centers for Energy Research (SCCER). Die Kommission für Technologie und Innovation (KTI) finanziert und steuert den Aufbau und wird durch den Schweizerischen Nationalfonds (SNF) unterstützt.

Die Kompetenzzentren wurden in insgesamt sieben Aktionsfeldern aufgebaut:

  • Effizienz
  • Netze und ihre Komponenten, Energiesysteme
  • Speicherung
  • Strombereitstellung; Bereitstellung elektrischer Energie
  • Ökonomie, Umwelt, Recht, Verhalten
  • Effiziente Konzepte, Prozesse und Komponenten in der Mobilität
  • Biomasse

Energie-Kompetenzzentren sind in allen sieben Handlungsfeldern genehmigt worden. Es gibt ein SCCER in jedem Aktionsbereich, mit Ausnahme von "Effizienz". In diesem Aktionsbereich wurden zwei SCCER bewilligt.

Forscher der ETH Zürich sind an allen acht SCCER beteiligt. Bei insgesamt drei SCCER ist die ETH Zürich Leading House:

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Effizienz in Industriellen Prozessen

Das SCCER "Effizienz in Industriellen Prozessen" (SCCER-EIP) verfolgt das Ziel, die Energieeffizienz der Schweizer Industrie zu verbessern.

Bereitstellung elektrischer Energie

Das SCCER "Bereitstellung elektrischer Energie" (SCCER-SoE) dient der Grundlagenforschung und der Entwicklung innovativer Lösungen in den Bereichen Geoenergie (tiefe Geothermie und CO2-Abscheidung) und Wasserkraft.

Effiziente Technologien und Systeme für Mobilität

Ziel des SCCER "Effiziente Technologien und Systeme für Mobilität" (SCCER-Mobility) ist es, jenes Wissen und jene Technologien bereitzustellen, die für die Umstellung vom derzeitigen, auf fossilen Brennstoffen beruhenden Transportsystem auf ein nachhaltiges System notwendig sind. Letzteres zeichnet sich durch einen sehr geringen CO2-Ausstoss und Primärenergiebedarf sowie faktisch keine Schadstoffemissionen aus.

Der Betrieb der SCCER soll in der nächsten Förderperiode (Botschaft über die Förderung von Bildung, Forschung und Innovation in den Jahren 2017-2020) fortgeführt werden, sofern diese die Erwartungen gemäss den Zielformulierungen erfüllen.

Nationale Forschungsinitiativen und Forschungsprogramme

Die Forschenden der ETH Zürich engagieren sich aktiv in den folgenden nationalen Forschungsinitiativen.

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Nano-Tera.ch

Nano-Tera.ch: Nationale Forschungsinitiative im Bereich Ingenieurwissenschaften und Informationstechnologien mit dem Ziel, Gesundheit, Sicherheit und Umwelt im 21. Jahrhundert zu verbessern.

SystemsX.ch

SystemsX.ch: Nationale Forschungsinitiative zur Föderung der Systembiologie in der Schweiz.

Ausserdem ist die ETH Zürich an mehreren nationalen Forschungsprogrammen des Schweizerischen Nationalfonds beteiligt.

 
 
URL der Seite: https://www.ethz.ch/de/forschung/programme-und-initiativen.html
31.03.2015
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