Zukunftsstädte

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Städte sind kulturelle Zentren und Triebfedern der lokalen und globalen Ökonomie. In ihrer heutigen Form sind sie aber nicht nachhaltig, weder in ökologischer noch in sozialer und wirtschaftlicher Hinsicht.

Zukunftsstädte
Die nachhaltige Entwicklung von Stadtquartieren bezieht technische und soziale Komponenten mit ein. ETH-Professoren entwickelten für die grösste Favela von São Paulo ein mehrfach ausgezeichnetes multifunktionales Gemeinschaftszentrum.

Rasantes Bevölkerungswachstum, zunehmende Mobilität, soziale Konflikte, aber auch die Zersiedelung der Landschaft sowie klimatische Veränderungen sind globale Herausforderungen, mit denen sich urbane Regionen auseinandersetzen müssen. Die ETH Zürich legt deshalb einen Schwerpunkt ihrer Forschung auf die Entwicklung nachhaltiger Städte – sei es durch neuartige Bauweisen und Gebäudetechnologien oder durch innovative Ansätze in der Städte-, Ver­kehrs- und Raumplanung.

Architekten und Wissenschaftler verschiedenster Disziplinen erforschen den Metabolismus von Städ­ten und die Interaktion zwischen Stadt und Land. Ziel ist es, das System Stadt zu verstehen, zu modellieren und neu zu entwerfen. Grosse Herausforderungen liegen in Weltgegenden wie Asien und Afrika, wo die ETH Zürich mit Partnern vor Ort zusammenarbeitet. So betreibt sie am Singapore-ETH Centre for Global Environmental Sustainability (SEC) das Future Cities Laboratory, in dem sich rund 120 Wissenschaftler mit der Transformation bestehender und mit der Entwicklung neuer Städte befassen und Alternativen zum anhaltenden Trend der Urbanisierung entwickeln. In Äthiopien gründete die ETH Zürich zudem in Zu­sammenarbeit mit der Universität in Addis Abeba ein Institut für Architektur und Stadtentwicklung.

 
 
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26.02.2017
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