Risikoforschung

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In einer zunehmend vernetzten Welt werden auch die Risiken komplexer und können globale Ausmasse annehmen. Solche Risiken zu erkennen, sie zu verstehen und zu modellieren ist eine wesentliche Voraussetzung, um effizienter auf Krisen reagieren zu können.

Risikoforschung
Ob Naturkatastrophen, Nahrungsmittelknappheit oder Finanzkrisen: Mit ihrer interdisziplinären Risikoforschung trägt die ETH Zürich dazu bei, dass stark vernetzte gesellschaftliche Systeme besser vor Krisen geschützt werden können.

Die ETH Zürich bündelt deshalb ihr Know-how im Risk Center, das zu einem der weltweit führenden Zentren für interdisziplinäre Risikoforschung und integratives Risikomanagement werden soll. Hinzu kommen diverse Forschungseinrichtungen mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten. Übergeordnetes Ziel ist es, den Umgang mit Risiko-Portfolios zu verbessern und innovative Ansätze zu entwickeln, um stark vernetzte gesellschaftliche Systeme resistenter zu machen.

Von Verkehrsstaus über den Klimawandel bis hin zur Entstehung von Kriegen: Die ETH Zürich erforscht Kaskadeneffekte in sozioökonomischen Systemen und die damit verbundenen Risiken. Unter dem Dach des Zurich Information Security Center beschäftigen sich ETH-Experten mit Sicherheitslücken in Computersystemen und arbeiten an ausgeklügelten Verschlüsselungstechniken und verbesserten Betriebssystemen. Das ETH-RiskLab verbindet Mathematik, Finanz- und Versicherungswissen und betreibt quantitatives Risikomanagement, auf dessen Basis Richtlinien für Banken und Versicherungen erarbeitet werden können. Die aus der Forschung gewonnenen Erkenntnisse zu gesellschaftsrelevanten Risiken werden auf verschiedenen Wegen der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Eine ganze Reihe von Publikationen und Beratungsleistungen unterstützt Praktiker und Regierungsstellen im In- und Ausland.

 
 
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23.03.2017
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