Fertigungstechnologien

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Der wirtschaftliche Erfolg eines Unternehmens hängt von seiner Fähigkeit ab, innovative und zuverlässige Produkte ressourceneffizient zu produzieren. In enger Zusammenarbeit mit der Industrie will die ETH Zürich mit dieser Ini­tiative langfristig zur Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Industrie beitragen.

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Künstliche Intelligenz in Form von «Machine Learning» hält Einzug in der Fertigungstechnologie. (Bild: Wolfram Scheible / MPI-IS)

Ob ein Unternehmen längerfristig wirtschaftlich erfolgreich ist, hängt nicht zuletzt von dessen Fähigkeit ab, innovative Produkte zu entwickeln und kostengünstig zu produzieren. Genau in diesem Bereich leistet die ETH Zürich wichtige Beiträge für die Schweizer Wirtschaft, indem sie zukunftsträchtige Herstellungsprozesse und Fertigungstechnologien entwickelt. Zu diesen gehören rechnergestützte Entwurfsmethoden und Materialflussplanungen genauso wie die Integration komplexer Werkstoffe und Systeme, die effiziente Organisation aller Betriebsabläufe und schliesslich auch das Recycling.

  • Mit der Initiative «Manufacturing across Scales» bündelt die ETH Zürich ihre breite Fachkompetenz in diesem Bereich und nutzt entsprechende Industriepartnerschaften, um die Grundlagenforschung zu fördern. Diese dient dazu, Verfahren und Methoden zu entwickeln, die reproduzier- und skalierbare, ressourceneffiziente Prozessabläufe und Fertigungsverfahren ermöglichen.
  • Mit dem Kompetenzzentrum für Materialien und Prozesse (MaP) fördert die ETH Zürich die interdisziplinäre Erforschung und Entwicklung neuer Materialien und Prozesse. Der enge Austausch zwischen der ETH und externen Partnern wie Industrie und Gesellschaft erlaubt eine zielorientierte Forschung und einen effizienten Wissenstransfer bei materialwissenschaftlichen und prozesstechnischen Fragestellungen.
  • Im «Switzerland Innovation Park Zurich» baut die ETH Zürich einen «Robotics & Mobility Hub» auf. Diese Plattform engagiert sich in erster Linie im Bereich der sich autonom fortbewegenden Transportmittel und ermöglicht die Zusammenarbeit zwischen der Hochschule und Spin-offs der ETH.
  • Im Rahmen des Schweizer «Business Incubation Centre (BIC)» der Europäischen Raumfahrtbehörde ESA und gemeinsam mit mehr als 50 Industrie- und Forschungspartnern fördert die ETH Zürich Schweizer Start-ups, die Innovationen mit Bezug zu Raumfahrttechnologien in andere Anwendungsbereiche transferieren. «ESA BIC Switzerland» wird im «Switzerland Innovation Park Zürich» angesiedelt.

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26.07.2017

Kühlvorhang statt Klimaanlage

Trockenheit und Hitze steigen mit dem Klimawandel an. Effiziente Raumkühlung wird deshalb wichtiger. Ein ETH-Doktorand am Laboratorium für funktionale Materialien hat eine Alternative zu strombetriebenen Klimaanlagen entwickelt: einen Kühlvorhang aus einer dreilagigen, porösen Membran. Weiterlesen 

13.07.2017

Weiches Kunstherz auf dem Prüfstand

ETH-Forschende aus der Gruppe für Funktionelles Material-Engineering haben ein Silikonherz entwickelt, das sehr ähnlich pumpt wie ein menschliches Herz. Gemeinsam mit Kollegen von der Professur für Produktentwicklung und Konstruktion haben sie geprüft, wie gut es funktioniert. Weiterlesen 

29.06.2017

Bauen mit Robotern und 3D-Druckern

Auf dem NEST Gebäude der Empa und Eawag in Dübendorf bauen acht Professuren der ETH Zürich gemeinsam mit Wirtschaftspartnern das dreigeschossige DFAB HOUSE. Es handelt sich um das weltweit erste Haus, das weitgehend mit digitalen Prozessen entworfen, geplant und auch gebaut wird. Weiterlesen 

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27.07.2017
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