Daten

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In unserer digitalen Welt werden Daten in einem bisher nie dagewesenen Umfang produziert. Sie zu sichern und auszuwerten, eröffnet der Grundlagenforschung neue Möglichkeiten. Die Datenwissenschaften gewinnen auf diese Weise neues Wissen und helfen mit, Lösungen für wichtige Probleme unserer Zeit zu entwickeln.

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Durch Strukturierung, Vernetzung und Analyse können Forschende aus Datenströmen neues Wissen generieren. (Bild: ETH Zürich / Gian Marco Castelberg)

Die Datenwissenschaften befinden sich an der Schnittstelle von Datenmanagement und Ingenieurwissenschaften, Statistik, maschinellem Lernen, Algorithmen, Datenoptimierung und -visualisierung. Ihre Methoden und ihr Wissen finden unter anderem Anwendung in den Sozial- und Wirtschaftswissenschaften, in der Medizin und den Umweltwissenschaften.

Forschende der ETH Zürich entwickeln neue Ansätze der Datenwissenschaft und des maschinellen Lernens. Sie beteiligen sich mit anderen Institutionen an fachübergreifenden Forschungszentren. So betreiben gemeinsam die ETH Zürich und die EPFL gemeinsam das Swiss Data Science Center in Zürich und Lausanne. Es führt das Know-how der Datenspezialisten zusammen und bietet eine interdisziplinäre Plattform, die auch der Ausbildung und dem Wissenstransfer zugutekommt. Im Rahmen dieser nationalen Initiative bildet die ETH Zürich zum Beispiel Master-Studierende in Datenwissenschaften aus.

Im «Max Planck ETH Center for Learning Systems» untersuchen die ETH-Zürich und die Max-Planck-Gesellschaft die grundlegenden Mechanismen komplexer Systeme und entwickeln Ansätze für lernende Systeme, die Daten auf neue Weise verarbeiten. Im «Zurich Information Security and Privacy Center» (ZISC) entwickeln ETH-Forschende mit führenden Industriepartnern neue Ansätze, um Informationssysteme und den Datenaustausch sicher zu gestalten. Mit der Universität Zürich errichtet die ETH Zürich das Kompetenzzentrum «Citizen Science». Dieses beteiligt Bürgerinnen und Bürger an der Datenwissenschaft.

Um datenintensive Forschung zu betreiben, baut die ETH Zürich ihre Infrastruktur aus. So hat sie 2017 LeonhardOpen und LeonhardMed eingerichtet. Die beiden Speicher- und Rechnercluster sind in der Lage, sehr grosse Datenmengen auf Muster und Zusammenhänge zu untersuchen.

Eine weitere besondere Rechnerinfrastruktur sind die Supercomputer des Schweizer Hochleistungsrechenzentrums CSCS in Lugano, das zur ETH Zürich gehört. Das CSCS entwickelt sowohl seine Supercomputing-Infrastruktur in Richtung der Exascale-Leistungsklasse weiter als auch sein Nutzerlabor für Simulations-basierte Wissenschaft». Damit können Fragen, deren Lösung bis vor kurzem unmöglich war oder monatelang dauerte, auf dem Supercomputer in wenigen Tagen bearbeitet werden.

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27.07.2017
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