Projektbeispiele

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Beispiel Lebensmittelindustrie

Ob bei der Rohstoffbeschaffung, im Produktionsprozess oder bei der Verpackung, das Potential für ökologische Verbesserungen in der Getränkeindustrie ist gross.

Zu diesem Zweck wurden in einer ersten Projektphase die ökologischen und sozialen Umwelteinwirkungen der Rivella-Produkte mittels Lebenszyklusanalysen (LCA) erfasst. Im Rahmen des Projektes «sustainable soft drinks» haben Studentinnen und Studenten der ETH Zürich die Umweltbilanz der Rivella AG geprüft und konkrete Verbesserungsmassnahmen vorgeschlagen. Darauf aufbauend wurden in der zweiten Phase potentielle Verbesserungsmassnahmen identifiziert und deren ökonomische Konsequenzen bewertet.

Ziel dieses Projektes war es, den Getränkehersteller Rivella einer Nachhaltigkeitsanalyse zu unterziehen, um daraus konkrete Massnahmen für eine Optimierung der Umweltbilanz des Unternehmens und seiner Produkte abzuleiten.

Download: Schlussbericht von Dr. Michael Bürgi (PDF, 3.8 MB)

 

Beispiel Technologie

Beim Ersatz von Einzelteilen auf hoher See ist es nahezu unvermeidlich, dass ein Teil der Verpackung über Bord geworfen wird. Plastikfolien, Styropor und andere Kunststoffe verschmutzen die Meere. Mit dieser Problemstellung startete das Projekt «Bioabbaubare Werkstoffe». Dabei standen die Verpackungen der ABB Turbo Systems AG im Zentrum der Untersuchungen. Der Praxispartner produziert weltweit Abgasturbolader, wobei ein beträchtlicher Teil auf Schiffen im Einsatz ist.

Im Rahmen des Projektes gingen Studierende der Frage nach, inwiefern biologisch abbaubare Werkstoffe als Verpackungsmaterial bei ABB Turbo Systems eingesetzt werden können. Fragen nach der heutigen Marktverfügbarkeit und Umweltleistung der auf nachwachsenden Rohstoffen basierenden Materialien standen im Zentrum.

Im Rahmen von drei Masterarbeiten wurde ein Konzept für den Stakeholderdialog erarbeitet und die strategischen Vorteile einer Umstellung auf biologisch abbaubare Werkstoffe aufgezeigt.

Download: Semesterarbeit von Kathrin Michel (PDF, 819 KB)
Download: Semesterarbeit Daniel Eherer (PDF, 657 KB)
Download: Semesterarbeit von Ivana Egloff (PDF, 682 KB)

 

Beispiel Finanzwirtschaft

Wenn die Bank Sarasin & Cie AG ein Unternehmen in Bezug auf dessen Nachhaltigkeit bewertet, berücksichtigt sie neben firmenspezifischen Faktoren auch die Besonderheiten der jeweiligen Branche. Dieses sogenannte Branchenrating bestimmt dabei durch Messung von Umwelt- und Sozialrisiken die Nachhaltigkeitsperformance von unterschiedlichen Branchen im Vergleich. Als Massstab gelten alle relevanten Umwelt- und Sozialrisiken entlang des Lebenszyklus der Produkte der Branche (Vorprodukte, Herstellung, Gebrauch, Entsorgung).

Im Rahmen ihrer Diplomarbeit evaluierten zwei Studenten das «Nachhaltigkeits-Branchenrating» der Bank Sarasin & Cie AG. Die Diplomarbeiten zeigten Verbesserungsmassnahmen und alternative Ansätze auf und überprüften deren Umsetzbarkeit.

Download: Semesterarbeit von Urs Rhyner (PDF, 450 KB)

 

Beispiel Detailhandel

Die Art und Weise, wie Nahrungsmittel angebaut und verarbeitet werden, kann für die Funktionsweise von Ökosystemen von entscheidender Bedeutung sein. Coop hat sich zum Ziel gesetzt, seine Produktpalette so ökologisch wie möglich zu gestalten. Die Ökobilanzierung ist ein wichtiges Instrument um die Umweltauswirkungen verschiedener Produktionsweisen und Landnutzungsformen zu messen, welche sich in den Produkten niederschlagen. Im Rahmen einer Masterarbeit wurden die Auswirkungen verschiedener Landnutzungstypen in Lateinamerika auf die Biodiversität untersucht.

Download: Masterarbeit von Clea Henzen (PDF, 10.7 MB)

 

 
 
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Mon May 22 17:38:57 CEST 2017
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