Bisherige Gäste

Main content

06. Juni 2016:  

Bea Johnson

Bea Johnson, Autorin von "Zero Waste Home", während ihrem Referat an der ETH Zürich.
Bea Johnson, Autorin von "Zero Waste Home", während ihrem Referat an der ETH Zürich.

Zero Waste: Utopia or Necessity? 

Bea Johnson, die Autorin des international wahrgenommenen Buchs „Zero Waste Home“ war der vierte Gaste in der Reihe Pioneers in Sustainability. Nach ihrem Referat stellten ihr drei Studierende der ETH Zurich kritische Fragen im Rahmen einer Paneldiskussion. Eine Videoaufzeichnung ist hier online verfügbar.

 

02. März 2015:  

Markus Freitag

Markus Freitag im Gespräch mit ETH Studierenden  
Markus Freitag im Gespräch mit ETH Studierenden

Markus Freitag ist Designer und Firmengründer der Zürcher Firma FREITAG. Zusammen mit seinem Bruder Daniel entwickelte er während seines Design-Studiums praktische Allwettertaschen aus recykelten LKW-Planen für seinen Nebenjob als Velokurier. Die FREITAG-Taschen haben mittlerweile internationalen Kultstatus erreicht und die Designfirma gilt als eine der bekanntesten in der Schweiz.

Akkordeon. Mit Tab zu Einträgen navigieren, dann Inhalt mit Enter auf und zuklappen.

 

Eindrücke vom Event mit Markus Freitag

Markus Freitag und Moderatorin Danielle Lalive im Gespräch  
Markus Freitag und Moderatorin Danielle Lalive im Gespräch
Markus Freitag im Dialog mit den Studierenden  
Markus Freitag im Dialog mit den Studierenden
Die Organisatoren, Gast und Moderatorin  
Die Organisatoren, Gast und Moderatorin
Die Bar bQm an der Polyterasse war mit 70 Gästen sehr gut besucht.  
Die Bar bQm an der Polyterasse war mit 70 Gästen sehr gut besucht.

Kurzbericht über die Veranstaltung

«Innovation und Karriere - im Dialog mit Nachhaltigkeitspionier Markus Freitag»  

2. März 2015: FREITAG gilt als eine der bekanntesten Schweizer Designfirmen und gehört zu den letzten Betrieben der Branche, die in der Schweiz produzieren. Markus Freitag sprach am gut besuchten Pionieers Event in einem rund einstündigen Interview mit beeindruckender Offenheit über die Freuden und Herausforderungen, welche ein erfolgreiches, internationales Geschäft unter Einbezug von Nachhaltigkeitsaspekten mit sich bringt. Er ging auch darauf ein, was die Zutaten für den Erfolg der Firma FREITAG waren und wie sie Nachhaltigkeit definieren und leben.  

Die Freitag Brüder denken in Kreisläufen, inspiriert durch Michael Braungarts «Cradle-to-Cradle» Konzept. So haben sie neuerdings eine Kleiderlinie entwickelt: Die Mode ist natürlich, hochwertig, gut geschnitten und wird in Europa hergestellt. Die Kleider sollen wieder verwendbar, respektive kompostierbar sein. Ausgedienten Materialien ein neues Leben zu schenken, wie bei den rezyklierten LKW-Planen, heisst bei FREITAG dann auch «Rekontextualisierung».  

Markus Freitag: «Jeder der sich ernsthaft mit dem Begriff Nachhaltigkeit auseinandersetzt wird sehr schnell begreifen, dass dies nichts mit kurzfristigem Denken zu tun hat. Es gibt sinnvolle, kurzfristig umsetzbare ökologische Massnahmen, doch Vieles muss ganzheitlich und langfristig angedacht werden. Ich bin überzeugt, dass dies für Umwelt und Gesellschaft von essenziellem Nutzen ist.»

Ganz im Sinne der Verantaltung bekamen die Studierenden auch praktische Tips für ihre Karrieren mit auf den Weg: "Probieren geht über Studieren" und dass sie keine Angst vor Fehlern haben sollten. Während des anschliessenden Aperos machten die Studierenden rege von der Möglichkeit gebrauch, Markus Freitag direkte Fragen zu stellen.  

Die Veranstaltung fand im Rahmen der studentischen Nachhaltigkeitswoche 2015 unter dem Tagesfokus Innovation statt.  

8 Fragen an Markus Freitag

Zum Nachhaltigkeitspionier gemacht haben mich...

…meine Kinderstube, wo die Bananenschale ganz selbstverständlich auf den Kompost gehörte und mein Glaube an eine konsequente und auch lustvolle Umsetzung dieses Lebensstils. Auf die theoretische Basis bin ich dann später mit Michael Braungarts „Cradle-to-Cradle“ Konzept“ gestossen.

Mein grösster Erfolg...

…ist unser „Urprodukt“, der Messenger Bag F13 TOP CAT, die sich auch nach 22 Jahren noch erfolgreich verkauft.

Meine grösste Niederlage...

…ist ein Fast-Börsengang mit dem Projekt skim.com, das mein Bruder und ich zusammen mit anderen Partnern ausserhalb der Firma FREITAG realisierten. Es endete mit einer Nachlassstundung. Diese Erfahrung schmerzt immer noch ein wenig, weil sie Geld gekostet hat, vor allem auch, weil die Idee gut war. Aber wir haben viel dabei gelernt – skim.com war sozusagen unser MBA.

Die wichtigsten Personen für meinen Werdegang sind...

…ganz verschiedene Gegenüber, die ich brauche, um mich selbst und kreative Ideen zu entwickeln. Den grössten Einfluss hatten sicherlich meine Eltern, der Gründer meines Lehrbetriebs und mein Ausbildner, natürlich mein Bruder Daniel und heute unsere Mitarbeitenden.

Ideen, die eine transformative Kraft haben erkennt man…

…daran, dass sie eine subversive oder auch virale Komponente haben. Und daran, dass sie klar und einfach sind.

Jungen Menschen empfehle ich...

…„Probieren geht über Studieren“. Das gilt auch für Studierende: Ausprobieren, nicht zu lange hirnen und schreiben. Prototypen schaffen, beim Ausprobieren lernen und weitermachen.

Neue, revolutionäre Ideen werden in den kommenden 10 Jahren erforderlich sein...

Ja, in allen Bereichen. Denn vieles von heute ist schlicht nicht zukunftsfähig.

Wenn ich nicht mehr Botschafter für die Nachhaltigkeit sein könnte, würde ich...

…Architektur studieren oder ein hervorragender Gastgeber werden in einem guten, nachhaltig geführten Hotel.

Tastaturnavigation innerhalb der Tabs mit Alt Pfeiltasten sowie Pos1 und End.

29. Mai 2013:

Reto Ringger

Reto Ringger ist Gründer der Globalance Bank - der Bank für Kunden, "die mehr als Geld bewegen wollen". Und: Er ist ein Nachhaltigkeitspionier der ganz besonderen Art: Als einer der ersten weltweit setzte er sich dafür ein, dass auch die Finanzwirtschaft ihre Verantwortung für eine nachhaltige Entwicklung unserer Gesellschaft wahrnimmt. Bereits 1995 gründete Reto Ringger die SAM Group, die zu einem führenden Anbieter für nachhaltige Investments wurde. Für eine unternehmerischen Erfolge erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem für die Lancierung des Dow Jones Sustainability Index sowie für den Aufbau des weltweit ersten global investierenden Private Equity Cleantech Fonds.

Akkordeon. Mit Tab zu Einträgen navigieren, dann Inhalt mit Enter auf und zuklappen.

 

Download

Eindrücke vom Event mit Reto Ringger

Reto Ringger
Reto Ringger
Reto Ringger
Reto Ringger

8 Fragen an Reto Ringger

Zum Nachhaltigkeitspionier gemacht haben mich...

…meine Begeisterung als Unternehmer die beiden Bereiche Finanzmärkte und Nachhaltigkeit zusammen zu bringen.

Mein grösster Erfolg...

…liegt hoffentlich noch vor mir. Es gibt noch viel zu tun und es braucht noch mehr Ideen. Privat ist mein grösster Erfolg eine tolle Familie zu haben.

Meine grösste Niederlage...

Es gab viele kleinere Niederlagen, aber wirklich wichtig war nicht die Niederlage, sondern die Lektionen daraus.

Die wichtigsten Personen für meinen Werdegang sind...

…viele verschiedene Menschen, die davon vielleicht gar nichts wissen. Mein Vater, ein ehemaliger Chef, einige Mitunternehmer und Vorbilder wie Michael Dell, Nicolas Hayek oder Stephan Schmidheiny.

Ideen, die eine transformative Kraft haben erkennt man…

…meist nicht auf Anhieb. Man muss dabei oft auf den Bauch hören und diesen Ideen die transformative Kraft erst noch mitgeben.

Jungen Menschen empfehle ich...

…Unternehmer zu werden und versuchen etwas Neues auf die Beine zu stellen. Der Weg dorthin ist zwar nicht immer einfach, wird aber reichlich belohnt.

Neue, revolutionäre Ideen werden in den kommenden 10 Jahren erforderlich sein...

…um die grossen anstehenden sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Herausforderungen lösen zu können.

Wenn ich nicht mehr Botschafter für die Nachhaltigkeit sein könnte, würde ich...

…meine Familie unter den Arm nehmen und mit ihnen die Wunder dieser Welt bereisen.

 

28. Februar 2013:

Mathis Wackernagel

Als Mitbegründer und Präsident des «Global Footprint Network» prägt Mathis Wackernagel wie kaum ein anderer Mensch die Diskussion über eine nachhaltige Entwicklung auf unserer Erde. Letztes Jahr, an der Rio+20-Konferenz, erhielt er für sein jahrelanges Engagement den «Blue Planet Prize» – einen der wichtigsten Umweltpreise weltweit. Als ETH Alumnus sprach Mathis Wackernagel über die Meilensteine seiner Karriere, sein langjähriges Engagement in Wissenschaft, Wirtschaft und Politik, und über die Herausforderungen auf seinem Weg zu einem der erfolgreichsten Nachhaltigkeitspioniere unserer Zeit.

Akkordeon. Mit Tab zu Einträgen navigieren, dann Inhalt mit Enter auf und zuklappen.

 

Download

Eindrücke vom Event mit Mathis Wackernagel

Mathis Wackernagel
Mathis Wackernagel
Mathis Wackernagel
Mathis Wackernagel

8 Fragen an Mathis Wackernagel

Zum Nachhaltigkeitspionier gemacht haben mich...

... ihr. Ihr habt gesagt ich sei ein Pionier.

Mein grösster Erfolg...

... my marriage. Die Ehe am Leben zu halten.

Meine grösste Niederlage...

... als Sadist vergisst man das.

Die wichtigsten Personen für meinen Werdegang sind...

... mein Vater. Der Bauer, mit dem ich ein einige zeit verbracht habe. Meine Primarschullehrerin.

Ideen, die eine transformative Kraft haben erkennt man…

... im Bauch.

Jungen Menschen empfehle ich...

... follow your passion.

Neue, revolutionäre Ideen werden in den kommenden 10 Jahren erforderlich sein...

... wir brauchen Transformation Technologies. Wir brauchen richtige Innovationen, nicht die falschen.

Wenn ich nicht mehr Botschafter für die Nachhaltigkeit sein könnte, würde ich...

…Velofahren.

 
 
URL der Seite: https://www.ethz.ch/de/die-eth-zuerich/nachhaltigkeit/aus-und-weiterbildung/pioneers-in-sustainability/bisherige-gaeste.html
Sat Feb 18 05:23:27 CET 2017
© 2017 Eidgenössische Technische Hochschule Zürich