Versicherung und Vorsorge

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Die ETH Zürich untersteht dem schweizerischen Sozialversicherungssystem. Es beruht auf den drei Säulen der Altersvorsorge und der obligatorischen Unfallversicherung.

Zusätzlich bietet die ETH Zürich ihren Arbeitnehmenden Leistungen, die zu einem höheren Versicherungsschutz bei Unfall und Krankheit führen.

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Altersvorsorge

Alter und Hinterlassenversicherung (AHV)

Die Alters- und Hinterlassenenversicherung als erste Säule ist für alle Arbeitnehmenden - unabhängig von ihrer Staatsbürgerschaft - obligatorisch. Sie soll im Alter den Grundbedarf der Versicherten decken.

Berufliche Vorsorge

Die Berufliche Vorsorge als zweite Säule soll im Alter die Fortführung des gewohnten Lebensstandards in angemessener Weise ermöglichen. Sie ist für Arbeitnehmende ab einem bestimmten Minimallohn obligatorisch und wird durch die Pensionskasse sichergestellt. Dafür müssen Arbeitgeber mindestens 50% der Prämien übernehmen.

Die Arbeitnehmenden der ETH Zürich sind bei der Pensionskasse des Bundes PUBLICA im Beitragsprimat versichert. Unter dem Beitragsprimat versteht man ein System, bei dem die Leistungen aufgrund der bezahlten Beiträge und Einlagen (inkl. Zinsen) berechnet werden. Die monatlichen Beiträge werden bei der ETH im Verhältnis 36:64 von den Arbeitnehmenden und der Arbeitgeberin getragen.

Zudem können die Mitarbeitenden freiwillig Sparbeiträge einzahlen, die zu höheren Vorsorge- und Austrittsleistungen führen.

Private Vorsorge

Die Private Vorsorge als dritte Säule ist freiwillig. Sie wird durch privates Sparen aufgebaut.

Pensionsalter

Das Pensionsalter erreichen Frauen in der Schweiz mit 64, Männer mit 65 Jahren. Eine vorzeitige Pensionierung ist frühestens ab dem 60. Altersjahr möglich.

Unfallversicherung

Bei der Unfallversicherung wird zwischen Berufsunfall und Nichtberufsunfall unterschieden.

Berufsunfall-Versicherung

Für alle Arbeitnehmenden mit einem sozialversicherungspflichtigen Lohn ist die Berufs-Unfallversicherung obligatorisch. Sie trägt die Behandlungskosten und richtet Taggelder aus. Zudem vergütet sie bei unfallbedingter Invalidität Renten und unterstützt nach dem Tod der versicherten Person ihre Hinterbliebenen.

Die versicherungspflichtigen Mitarbeitenden der ETH Zürich sind bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt SUVA gegen die Folgen von Berufsunfällen versichert. Die Prämie für die Berufsunfallversicherung wird von der ETH Zürich bezahlt.

Nichtberufsunfall-Versicherung

Die Nichtberufsunfall-Versicherung deckt die finanziellen Folgen von Unfällen, die nicht am Arbeitsplatz geschehen. Alle in der Schweiz beschäftigten Arbeitnehmenden sind obligatorisch gegen Freizeitunfälle versichert, falls sie mindestens acht Stunden pro Woche beim selben Arbeitgeber tätig sind.

Die ETH zahlt als Arbeitgeberin einen Drittel der Prämie für die Nichtberufsunfall-Versicherung, die Arbeitnehmenden bezahlen die verbleibenden zwei Drittel.

Für Arbeitnehmende mit weniger als acht Wochenstunden sind Freizeitunfälle nicht versichert (Ausnahme: Unfälle auf dem Arbeitsweg). Um dennoch abgesichert zu sein, müssen diese Personen bei ihrer obligatorischen Krankenversicherung das Unfallrisiko auf eigene Kosten mitversichern lassen.

Als Ergänzung zur obligatorischen Unfallversicherung können ETH-Mitarbeitende bei der AXA Winterthur eine private Zusatzversicherung zu attraktiven Prämien abschliessen.

Lohnfortzahlung

Der Lohn wird bei krankheits- oder unfallbedingter Arbeitsunfähigkeit während längstens 730 Tagen weiter ausbezahlt.

Krankenversicherung

Krankenkasse

Wer in der Schweiz arbeitet, muss sich unabhängig von Alter und Gesundheitszustand innerhalb von drei Monaten bei einer Krankenkasse versichern. Die Krankenkasse kann in der ganzen Schweiz frei gewählt werden.

Zwei Krankenversicherer bieten ETH-Mitarbeitenden einen Rabatt auf Zusatzversicherungen an, siehe Angebote und Vergünstigungen.

Informationen über eine mögliche Befreiung von der Krankenversicherungspflicht für ausländische Mitarbeitende im Kanton Zürich finden Sie hier (PDF, 45 KB).

Lohnfortzahlung

Der Lohn wird bei krankheits- oder unfallbedingter Arbeitsunfähigkeit während längstens 730 Tagen weiter ausbezahlt.

Arbeitslosenversicherung

Die Arbeitslosenversicherung (ALV) gewährt die Lohnfortzahlung bei Arbeitslosigkeit und fördert die Wiedereingliederung von Erwerbslosen in den Arbeitsmarkt. Der Beitrag ist obligatorisch.

Invalidenversicherung

Die Invalidenversicherung (IV) sichert die finanziellen Folgen von Invalidität ab. Sie bezweckt die Eingliederung resp. Wiedereingliederung von invaliden Personen oder sichert die Rentenzahlung, falls eine Eingliederung nicht möglich ist. Der Beitrag ist obligatorisch.

Bitte beachten Sie: Die Angaben auf dieser Seite dienen Informationszwecken und sind ohne Gewähr. Die zugrundeliegenden Regelungen können sich seit der letzten Prüfung dieser Angaben verändert haben. Für rechtsverbindliche Informationen konsultieren Sie bitte die jeweilige Stelle.

 
 
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27.06.2017
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