Hochschularchiv der ETH Zürich

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Das Hochschularchiv der ETH Zürich sichert, erschliesst und vermittelt Unterlagen von bleibendem Wert der ETH Zürich, des ETH-Rates sowie Privatarchive von Wissenschaftlern und Gesellschaften, die eng mit der ETH Zürich verbunden sind.

Umfang

  • Verwaltungsarchive ETH Zürich und ETH-Rat: 1870 Laufmeter (Stand 2016)
  • Privatarchive: 1950 Laufmeter (Stand 2016)

Bestände

  • Protokolle und Akten des Schweizerischen Schulrats (1854–1992) sowie von Organisationseinheiten der ETH Zürich (seit 1854) und des ETH-Rates (seit 1993)
  • Privatarchive Ingenieurwissenschaften: z.B. Karl Culmann, Robert Maillart, Aurel Stodola
  • Privatarchive Naturwissenschaften: z.B. Albert-Einstein-Dokumentation von Carl Seelig, Vladimir Prelog, Leopold Ruzicka, Rudolf Wolf
  • Privatarchive Mathematik: z.B. Paul Bernays, Heinz Hopf, Hermann Weyl, Eduard Stiefel, George Pólya
  • Privatarchive Arbeitspsychologie, Psychologie: z.B. C.G. Jung-Arbeitsarchiv
  • Thematische Archive mit inhaltlichem Bezug: z.B. Archiv zur Geschichte der Kernenergie in der Schweiz
  • Archive studentischer Vereinigungen und wissenschaftlicher Gesellschaften

Relevanz für Forschung und Öffentlichkeit

Die ausgewogene Mischung aus Verwaltungsakten und wissenschaftlichen Dokumenten aus Privatbesitz wird ergänzt durch strukturell oder inhaltlich der ETH Zürich naheliegenden Beständen. Zusammen bilden sie ein breites Fundament für die Erforschung technik-, sozial- und wissenschaftshistorischer Fragestellungen.

Aber auch für die Ahnenforschung und andere Recherchen mit biografischer Ausrichtung sind die Privatarchive, zentrale Serien der Studierendenverwaltung und die laufend erweiterte Dokumentation mit Biographischen Dossiers eine zielführende Quelle.

Aktuelle Tätigkeiten, Projekte

Nutzung des Archivs / Online-Präsenz

  • Sitzungsprotokolle des Schweizerischen Schulrats sind im Volltext frei zugänglich via Schulratsprotokolle Online.
  • Digital erschlossenes Archivgut kann via Wissensportal oder in der Archivdatenbank Online recherchiert werden.
  • Privatarchive sind meist summarisch, vereinzelt detailliert im Wissensportal der ETH-Bibliothek und in der Archivdatenbank Online ausgewiesen.
  • Elektronisch nicht detailliert verzeichnete Privatarchive sind über einen internen Zettelkatalog vollständig erschlossen.
  • Ausgewählte Privatarchive sind in Nachlassverzeichnissen erschlossen, die im Wissensportal in gedruckter Form bestellt oder elektronisch via ETH E-Collection eingesehen werden können.
  • Privatarchive werden fortlaufend digitalisiert und unter Berücksichtigung der rechtlichen Rahmenbedingungen im Portal e-manuscripta.ch zugänglich gemacht.
  • Gewünschte Archivalien können direkt beim bestellt werden. Um Voranmeldung wird gebeten. Die Benutzung erfolgt vor Ort im Lesesaal Sammlungen und Archive.
 
 
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Sat Mar 25 12:14:32 CET 2017
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