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Sicherheit & Risiko: Risikobeurteilung, Technologiemanagement, Umweltentscheidungen

Strategische Initiative für integratives Risikomanagement

Die ETH Zürich will führendes Zentrum für integratives Risikomanagement werden und wichtige Kompetenzen mit 3 neuen Professuren ausbauen.

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Flyer "Integratives Risikomanagement" (pdf, 576 KB)

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In einer stark vernetzten Welt können Risiken globale Dimensionen annehmen. Risiken dieser Grössenordnung kann nur mit einem ganzheitlichen, kontextuellen Ansatz sinnvoll begegnet werden. Deshalb hat die ETH Zürich ihre Risikoforschung unter anderem in Kompetenzzentren organisiert, die mehrere Disziplinen miteinander verbinden. Dies ermöglicht es, Modelle, Computersimulationen, Datenanalysen und Experimente auf einzigartige Weise zu kombinieren.

Von Verkehrsstaus und deren Umweltfolgen bis hin zur Entstehung von Kriegen: Die ETH Zürich erforscht Kaskadeneffekte in sozio-ökonomischen Systemen und die damit verbundenen systemischen Risiken. Die Erforschung von Risiken, die mit Gletschern und Wasserbau verbunden sind, hilft, eine sichere Umgebung zu schaffen. Risikoforschung sensibilisiert darüber hinaus Studierende für Zusammenhänge zwischen Klimawandel und Naturgefahren.

Das ETH-RiskLab betreibt quantitatives Risikomanagement, welches Mathematik, Finanz- und Versicherungswissen verbindet, auf dessen Basis neue Richtlinien für Banken und Versicherungen erarbeitet werden können. Die aus der Forschung gewonnenen Erkenntnisse zu gesellschaftsrelevanten Risiken werden auf verschiedenen Wegen der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Eine ganze Reihe von Publikationen und Beratungsleistungen dient Praktikern und Regierungsstellen im In- und Ausland als Unterstützung.

Folgende Kompetenzzentren und interdisziplinäre Forschungseinrichtungen der ETH Zürich beschäftigen sich mit den Themen Sicherheit und Risiko:

   
Center for Security Studies (CSS)
Das CSS beschäftigt sich in Forschung und Lehre mit Themen der schweizerischen und internationalen Sicherheitspolitik. Im Auftrag des Bundes und in Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Partnern betreibt das CSS das International Relations and Security Network, das Crisis and Risk Network, das Parallel History Project on NATO and the Warsaw Pact sowie das Netzwerk schweizerische Aussen- und Sicherheitspolitik.
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Institute for Environmental Decisions (IED) Das IED analysiert individuelle und kollektive Entscheidungen, die mit dem Verbrauch natürlicher Ressourcen und Umweltproblemen zusammenhängen.
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Network for Natural Hazards (HazNETH) HazNETH ist eine Plattform für transdisziplinäre Projekte, die sich mit folgenden Themen befassen: Prozessanalyse, Gefährdungsbeurteilung, Angreifbarkeit von technischen, ökologischen, ökonomischen und politischen Systemen, Massnahmen für Prävention und Verbesserung, Risikoeinschätzung und -begrenzung.
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Risk Center
Das Kompetenzzentrum der ETH Zürich zielt darauf ab, eine intergrierte Sicht auf die Risikolandschaft zu etablieren und Massnahmen zu entwickeln, um die Risiken zu verstehen, zu bewerten, zu vergleichen und zu managen.
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RiskLab
Das RiskLab betreibt angewandte Forschung zum Thema quantitatives Risikomanagement für das Finanz- und Versicherungswesen. Es kombiniert dabei akademische, methodologische Forschung mit konkreten Fragestellungen von Industriepartnern.
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Zurich Information Security Center (ZISC)
Das ZISC vereint Wissenschaft und Industrie, um Forschung und Lehre zum Thema Informationssicherheit voranzutreiben.
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Zusätzlich befassen sich verschiedene Departemente der ETH Zürich mit dem Themengebiet Sicherheit und Risiko:

   
Bau, Umwelt und Geomatik (D-BAUG)
 
Die Forschungsschwerpunkte der Professur liegen in der angewandten Theorie zur Entscheidungsfindung, dem Risikomanagement, der Risikoanalyse, der Zuverlässigkeitstheorie und der Lebenszyklusanalyse sowie in probabilistischen und statistischen Modellierungen und statistischen Auswertungen. In der Grundlagenforschung arbeitet die Gruppe an Themen wie Nachhaltigkeit, Risikowahrnehmung, Risikoaversion und Risikoakzeptanzkriterien.
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Die Versuchsanstalt für Wasserbau, Hydrologie und Glaziologie (VAW) ist verantwortlich für Forschung und Lehre auf den Gebieten Wasserbau, Flussbau und Glaziologie. Die klassischen Untersuchungen im Zusammenhang mit der Energieerzeugung aus Wasserkraft, Bewässerungs- bzw. Trinkwasserversorgungssystemen, Schutz gegen Naturgefahren (Hochwasserschutz, Murgänge, Gletscherabbrüche) werden durch die Untersuchungen auf den Gebieten der Dynamik von Eisströmen und Gletschern sowie Prozessen im Permafrost ergänzt.
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Chemie und Angewandte Biowissenschaften (D-CHAB)
 
Die Gruppe entwickelt Methoden, die dabei helfen, während des Designs chemischer Produkte und Prozesse verschiedene Zielsetzungen zu berücksichtigen. Die Forschungsarbeiten reichen von der Optimierung chemischer Reaktionen und Prozesse bis zur Umwelt- und Lebenszyklus-Prüfung chemischer Produkte.
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Geistes-, Sozial- und Staatswissenschaften (D-GESS)
 
Die Professur erforscht wirtschaftspolitische und institutionelle Reformen in Entwicklungsländern, Wirtschaftsbeziehungen zwischen Industrie- und Entwicklungsländern sowie deren Umwelt- und Ressourcenpolitik. Ein weiterer Schwerpunkt sind strategische Fragen der Entwicklungspolitik.
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Die Professur analysiert internationale und innerstaatliche Konflikte mit Hilfe von Methoden und Theorien der Sozialwissenschaften unter Berücksichtigung makro-historischer Prozesse wie Nationalismus, Demokratisierung und Staatenbildung.
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Management, Technologie und Ökonomie (D-MTEC)
 
Die Gruppe arbeitet an Projekten zum Thema unternehmerische Risiken, einschliesslich der Beobachtung von Finanzkrisen, Vorhersage von sozialem, kommerziellem und Vermarktungs-Erfolg, Cyber-Risiken sowie an Open-Source-Software-Projekten.
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Forschungsschwerpunkte sind das Management von Unsicherheiten (z.B. inner- und zwischenbetriebliche Planung, Risikomanagement, Arbeitsflexibilisierung), Virtualisierung von Arbeit (z.B. Automatisierung, organisatorische und technische Vernetzung, e-learning) und Veränderungen in Organisationen.
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Mathematik (D-MATH)
 
Die Gruppe arbeitet an den beiden Themengebieten Finanz- und Versicherungsmathematik. Dies beinhaltet Wahrscheinlichkeitstheorie, Statistik, wissenschaftliche Datenverarbeitung und partielle Differentialgleichung.
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  • Institut für Operations Research (IFOR)
Financial Engineering
Financial Engineering kombiniert traditionelle Methoden der Unternehmensforschung, zum Beispiel lineare Programmierung und konvexe Optimierung, mit Konzepten der Finanzmathematik. Ziel ist es, die engen Beziehungen zwischen (Finanz-) Risiken und Entscheidungsoptionen für Unternehmen zu ermitteln.
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