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Website von focusTerra
Am Dienstag, 22. Mai, lädt focusTerra zu einem geologisch-denkmalpflegerischen Rundgang durch Zürich.
focusTerra, das erdwissenschaftliche Forschungs- und Informationszentrum der ETH Zürich, und die Schweizerische Geotechnische Kommission führen auf einem geologisch-denkmalpflegerischen Rundgang durch die Stadt. Alte und neue Bauwerke präsentieren sich mit einer bunten Palette von Gesteinen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfahren, welche Bausteine im Laufe der Jahrhunderte in Zürich Mode waren und wieso das ETH-Hauptgebäude aus Kunststeinen besteht, die selbst dem Auge des Geologen täuschend echt erscheinen.
Auf der Wanderung über die Moränen (Gletscherablagerungen) der Stadt ist zu sehen, welchen Einfluss das von den Gletschern hierher transportierte Gestein auf die Bauten in Zürich hatte: So wurde im Niederdorf ein Findling der letzten Eiszeit zum Hausfundament, und die mittelalterliche Stadtmauer zeigt ein buntes Spektrum von Gesteinen der Glarneralpen im Mix mit Geröllen aus der Sihl.
Kontrastreich glänzt am Hauptbahnhof die globalisierte Welt in Schwarz und Weiss. Schwarzer Gabbro (ein ferner Verwandter von Granit) kam aus Südafrika, weisser Marmor aus Italien. Die Fassaden des Landesmuseums und der Liebfrauenkirche wurden aus einem löcherigen Kalktuff aus dem Toggenburg gebaut, dessen natürliche Vorkommen inzwischen geschützt oder verschwunden sind. Kalktuff war damals –wie heute Travertin – ein ausgesprochen modisches Gestein.
Führung: Dr. Peter Brack
Keine Anmeldung erforderlich
Dienstag, 22. Mai 2012
17:30–19:30 Uhr
Ausgangs- und Endpunkt:
ETH Zürich, Zentrum
focusTerra
Gebäude NO
Sonneggstrasse 5
8092 Zürich
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