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Enge Zusammenarbeit mit der Industrie

8. Mai 2007
ACAP, das Studierendenberatungs- und Begleitungsprogramm der ETH Zürich (Academic and Career Advisory Program), nimmt sein drittes Modul in Angriff: den Übergang der Bachelor- und Masterstudierenden ins Berufsleben zu ebnen. Dies soll durch engere und strategische Zusammenarbeit mit der Industrie ermöglicht werden.

Das neue Modul des Studierendenberatungs- und Begleitungsprogramms ACAP bereitet die Studierenden der ETH Zürich auf die Herausforderungen des Berufseinstiegs durch intensivierten Kontakt zur Industrie vor. Der Rektor und Präsident a.i. der ETH Zürich, Konrad Osterwalder, bezeichnet das unter seiner Lenkung stehende Programm als "eine Plattform, die beiden Seiten bei der Entscheidfindung hilft: Die Unternehmen fällen Personalentscheide, die Studierenden entscheiden, welche berufliche Laufbahn sie einschlagen wollen."

Durch die enge Zusammenarbeit mit Industriepartnern bildet ACAP die eigentliche Schnittstelle zwischen den Studierenden und den Unternehmen. Die von ACAP organisierten Themenanlässe bringen beidseitigen Gewinn: die Unternehmen erhalten einen frühen und gezielten Zugang zu interessierten Studierenden, an die sie Praktika, Projektarbeiten oder feste Anstellungen vergeben können. Die Studierenden gewinnen durch die Partnerschaft der ETH mit engagierten Unternehmen vertiefte Einblicke in verschiedene Branchen und Berufsfelder. Des Weiteren entstehen auch viele Diplomarbeiten in Zusammenarbeit mit der Industrie. Auf diese Weise können sich die Studierenden ein persönliches Kontaktnetz aufbauen, welches für ihren Einstieg ins Arbeitsleben und ihre künftige Laufbahn von grossem Wert ist. Die ersten vertraglichen Industriepartner von ACAP sind ABB Schweiz AG sowie Procter&Gamble.

Den Erfolg der Studierenden erhöhen

Doch bevor sich die Studierenden dem Berufsleben nähern, müssen sie die Herausforderungen der Hochschule bewältigen können. Die ersten vier Semester eines ETH-Studiums sind die heikelsten. Ohne angemessene Unterstützung und Begleitung erreicht der Anteil von Studienabbrechern gesamthaft bis 30 Prozent. Mit seinem umfassenden Beratungsangebot setzt ACAP gezielt hier an, indem es den Studierenden individuelle Unterstützung sowohl in akademischen als auch in persönlichen Belangen bietet. Zu den meistgefragten Beratungsleistungen gehören Coaching und Zeitmanagement.

Zum Hintergrund von ACAP

ACAP wurde im August 2005 als vierjähriges Pilotprojekt lanciert. Das Programm ist auf das Bedürfnis nach individueller Beratung bei der Studienwahl, während des Studiums und beim Berufseinstieg ausgerichtet. Zurzeit erstreckt sich ACAP auf zwei der 16 Departemente der ETH Zürich: Maschinenbau und Verfahrenstechnik sowie Physik, welche gemeinsam 20 Prozent der Studierenden der ETH Zürich ausmachen. Nach der Schluss-evaluation im August 2008 wird ACAP optimiert und Anfang 2009 auf die ganze ETH Zürich ausgeweitet.

 

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