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Rund 40 Aktivisten von Greenpeace drangen am frühen Freitag Morgen auf das Gelände der ETH-Versuchsstation Eschikon in Lindau vor. Sie ketteten sich an das Gitter, das rund um das Versuchsfeld sowie darüber angebracht ist. Der Protest der Aktivisten verlief bisher friedlich und sie richteten keine Sachschäden an. Der Präsident der ETH Zürich hat entschieden, auf die Räumung des Geländes durch die Polizei zu verzichten. Die ETH Zürich hat jedoch gegen die Besetzer eine Strafanzeige wegen Hausfriedensbruch eingereicht.
Ende Februar hatte das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek) grünes Licht für die Durchführung des Versuchs gegeben. Den Kritikern des Feldexperiments stand die Möglichkeit offen, gegen diesen Entscheid eine Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Bundesgericht einzureichen. Bis Mittwoch, 17. März, war aber keine solche Beschwerde beim Bundesgericht eingegangen. Greenpeace verzichtete darauf, alle Rechtsmittel auszuschöpfen.
Der Feldversuch mit transgenem Weizen in Lindau ist ein Experiment der Grundlagenforschung und soll grundsätzliche Fragen zur Pilzabwehr bei Weizen beantworten. Die Pflanzen sind Pilotpflanzen, die ausschliesslich Forschungszwecken dienen. Sie werden weder kommerziell angebaut, noch sind sie zum Verzehr bestimmt.
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